Wir heißen Svenja, Anne und Thomas und sind Auszubildende in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Alle lernen wir in verschiedenen Betrieben, besuchen aber die selbe Klasse der Berufsschule.
Svenja, 21 Jahre
„Beim Thema Berufswahl war für mich schon immer wichtig einen vielseitigen Beruf zu finden, in dem ich mich auf verschiedene Bereiche spezialisieren kann. Da dies in der Immobilienbranche der Fall ist, kam mir das Angebot für eine Ausbildung zur Kauffrau in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft sehr gelegen. Ich arbeite jetzt in einem Wohnungsunternehmen im Ruhrgebiet. Unsere Ausbildung liegt ein Plan zugrunde, der genau vorsieht wann und wie lange der Azubi in welcher Abteilung eingesetzt werden soll. In den für den Ausbildungsberuf wichtigen Abteilungen (Vermietung, Buchhaltung, Rechtsabteilung usw.) bleiben die Azubis längere Zeit. Wir lernen sehr praxisbezogene Dinge, die ich auch in der Realität gut anwenden kann. Wenn ich jetzt Briefe von meiner Hausverwaltung bekomme, stehe ich nicht mehr ahnungslos vor einem Problem, sondern weiß, wie ich mich verhalten sollte.
Anne, 20 Jahre
Als ich in der 8. Klasse war, stand auf dem Rahmenplan: Praktikum!!! Und wo macht man das? Natürlich bei Mama oder Papa. Ich habe dann mein Praktikum bei meiner Mama in einem Maklerbüro in Koblenz gemacht. Der Umgang mit Grundstücken und Kaufinteressenten hat mich so fasziniert, dass feststand, ich werde Immobilienmaklerin. Und dazu benötigt man als Grundlage, eine Ausbildung zur Kauffrau der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft. Heute, fast zwei Jahre nach Beginn der Ausbildung bei einem großen Maklerunternehmen in unserer Stadt, stelle ich mir vor, als Immobilienmaklerin im europäischen Ausland zu arbeiten. Der Kurs Wirtschaftsenglisch in der Schule macht mir sehr viel Spaß und hilft mir, meinen Traum zu verwirklichen.
Thomas, 23 Jahre
Nach dem Abitur wollte ich eigentlich eine Ausbildung zum Bankkaufmann beginnen. Bei einem meiner vielen Vorstellungsgespräche informierte mich der Sparkassendirektor über die Möglichkeit der Ausbildung zum Kaufmann in der Grundstücks- und Wohnungswirtschaft und den späteren Einsatz in der Immobilienabteilung seiner Sparkasse. Da ich mir am Anfang nicht so sicher war, durfte ich eine Woche den Mitarbeitern der Abteilung Bausparfinanzierung über die Schulter schauen. Es war interessant und vielseitig zugleich. Meine Entscheidung, den Ausbildungsvertrag zu unterschreiben, war klar! Der Umgang mit den Kunden macht mir sehr viel Spaß und es ist eine große Herausforderung für sie eine maßgeschneiderte Finanzierung auf die Beine zu stellen.
Wenn ihr jetzt merkt: „Mensch, das wäre genau mein Ding, das könnte mir Spaß machen“, dann sehen wir uns vielleicht nächstes Jahr auf unserer Schule.
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